| Steffi Saumweber mit Titel und zwei Bestleistungen |
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15. Januar 2012
Stefanie Saumweber zeigte sich in der Europahalle in der Form ihres Lebens. Die 23-jährige aus Bühl ließ im Endlauf mit einem fulminanten Start Miriam Hehl (LAZ Salamander), immerhin Bronzemedaillengewinnerin der Junioren-Weltmeisterschaften, keine Chance. Mit 8,37 Sekunden steigerte sie ihre Bestleistung um sieben Hundertstel. Tags zuvor hatte Saumweber schon im Weitsprung einen neuen persönlichen Rekord vorgelegt. Nach einer sehr guten Serie gelang ihr im letzten Versuch der lang ersehnte Sprung über die Sechs-Meter-Marke. 6,08 m und die Silbermedaille standen am Ende zu Buche, nur die deutsche Jugendmeisterin Malaika Mihambo (LG Kurpfalz) sprang mit 6,30 m noch weiter.
Auch Julius Sommer zeigte sich gut gerüstet für die deutschen Hallenmehrkampfmeisterschaften in zwei Wochen in Dortmund. Im Weitsprung tat er es Saumweber gleich und sprang mit neuer Bestleistung von 6,93 m noch von Rang fünf auf den Silber-Platz nach vorn. Im 60 m Sprint reichte ihm seine Bestleistung von 7,32 Sekunden ebenso wie Vereinskamerad Christian Lormes, der 7,30 lief, nicht ganz fürs Finale. 4,30 m und Rang vier im Stabhochsprung rundeten den guten Formtest ab, dem lediglich ein Stolperer am Start der 60 m Hürden einen kleinen Kratzer verpasste.Für den zweiten Titelgewinn für die Kreisathleten zeichnete mit Alina Reh (TSV Erbach) eine Schülerin verantwortlich. Die erst 15-jährige spielte über 1.500 m der B-Jugend mit der um meist zwei Jahre älteren Konkurrenz. Mit 4:47,69 Minuten lief sie eine Topzeit und distanzierte die Konkurrenz um fast zehn Sekunden. Silber „mit Goldrand“ gab es für den B-jugendlichen Hochspringer Benno Freitag. Nach einem Flüchtigkeitsfehler zwischendurch sprang der 16-jährige alle Höhen bis zur neuen Bestmarke von 2,00 Metern im ersten Versuch und sah schon wie der Sieger aus, ehe Konkurrent David Nopper aus Sigmaringen doch noch die 2,03 m nahm. Das Gefühl des ersten Zwei-Meter-Sprungs und die damit verbundene Qualifikation für die deutschen Jugendhallenmeisterschaften dürften Entschädigung genug sein. Eine weitere Silbermedaille für den SSV 46 fügte Neuzugang Pauline Helber hinzu, die die 60 m Hürden in 9,11 Sekunden bewältigte. Die letzte Medaille sicherte sich Kugelstoßer Silas Ristl. Mit 16,27 m blieb er zwar ein Stück hinter seiner Bestweite, sicherte sich aber souverän die Bronzemedaille. Auf Rang fünf landete David Hirschmann, der mit seinen 15,22 m ebenfalls nicht so recht zufrieden war. Knapp an einer Medaille vorbei schrammte zwei Mal Annika Volquardsen. Im Kugelstoßen steigerte sie sich auf 12,91 m und musste dennoch ebenso mit Rang vier zufrieden sein wie ihre 4x 200 m-Staffel, die in der Besetzung Stefanie Mayer, Helena McLeod, Annika Volquardsen und Nadja Stivala in 1;46,17 Minuten. Die Frauen-Staffel mit Helber, Saumweber, Hanna Schrödersecker und Nicole Klein kam nach 1:44,82 Sekunden ins Ziel und verpasste Bronze um eine halbe Sekunde. Fünfte Plätze erreichten Helena McLeod mit 11,29 m im Dreisprung und Heiko Hinneberg, der im Stabhochsprung bei 4,00 m hängenblieb. Im 60 m Sprint verpasste Stefanie Mayer eine ähnliche Platzierung, als sie nach Bestzeit von 8,00 Sekunden im Zwischenlauf im Finale wegen eines Fehlstarts disqualifziert wurde. Sechste Plätze erreichten Arthur Kleiber mit 4,50 m im Stabhochsprung, Sebastian Hartwig mit 1,87 m im Hochsprung Mario Habedank mit 8,50 Sekunden über 60 m Hürden und die Dettingerin Nathalie Stoll mit 62,19 Sekunden über 400 m.chu |
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